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Bad streichen

Auch im Badezimmer gibt es das eine oder andere, was gestrichen werden kann. Was man in der s.g. Nasszelle zu beachten hat, wollen wir im Folgenden erklären.

Das Wichtigste vorweg

Die Besonderheiten im Badezimmer

Wir befinden uns in einem Raum, der temporär erhöhter Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sein kann. Geschlossene Oberflächen wie z.B. glasierte (glänzende) Fliesen lassen Wasser als auch Wasserdampf abperlen. Auch Verschmutzungen sind auf besagten Oberflächen leichter zu entfernen. 
Nun gibt es aber auch saugfähige Oberflächen wie Tapete, Putz oder Holz. Diese Oberflächen können Wasserdampf aufnehmen, ebenso Verunreinigungen durch z.B. Seife oder Zahnpasta.

Bedenken Sie daher, wie die Bereiche, die Sie streichen möchten, solchen Dingen ausgesetzt sein können.  

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Es gibt Wand- und Deckenfarben für Putz und Tapete, die abwaschbar sind und eine Resistenz gegen Haushaltssäuren besitzen. Abwaschbar? Da denken viele an Latexfarbe sowie einen Glanz. Es geht aber auch in matt und offenporig. 

Für den Boden, egal ob aus Holz, Laminat oder aus Fliesen, geht es ebenfalls um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Verschmutzungen sowie um die Eigenschaft, Wasser auf der Oberfläche zu halten. 

Oft wird im Badezimmer zu viel Augenmerk auf die Nässe geworfen, die für wenige Minuten als Dampf in der Raumluft zirkuliert. Das hat jedoch in einer Nasszelle, die Fenster oder andere Arten der Be- und Entlüftung besitzt, keine wirkliche Relevanz. Wir Menschen geben täglich 2 Liter oder mehr an Wasserdampf über die Haut in den Raum ab. 4 Personen in einem Wohnzimmer geben daher in etwa 60 Minuten soviel Wasserdampf in den Raum ab wie jemand, der in der gleichen Zeit heiß duscht.  

Warme und zugleich trockene Luft nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf. Wird es noch feuchter und die Raumluft kann die Menge an Wasserdampf nicht mehr "tragen", kondensiert das Wasser an Wand, Decke, Boden und Objekten im Raum.

Saugfähige Oberflächen nehmen geringe Mengen an Feuchtigkeit auf, glattere Oberflächen lassen das Wasser abperlen.
Das s.g. Dampfdruckgefälle sorgt in diesem Fall dafür, dass aufnahmefähige Materialien wie Holz oder Putz/Tapete nicht durchnässt werden sondern sehr rasch die Feuchtigkeit wieder an die Raumluft abgeben, wenn durch das Lüften die feuchte Luft gegen trockenere Luft getauscht wird. 


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Geduld:

Hier geht es bald weiter. 
Stand: 04.02.2026