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Leinölwachs / Wachslasur

Piktogramm_Leinoelwachs

Leinölwachs / Wachslasur für Holz im Innenbereich

LEINÖLWACHS bzw. WACHSLASUR ist ein zu 100% rein natürliches Produkt aus Bienenwachs und schwedischem, kaltgepresstem Leinöl für den Anstrich von Holz im Innenbereich. LEINÖLWACHS hinterlässt eine harte und widerstandsfähige Oberfläche und ist somit für den Anstrich von Möbeln, Holzwänden, Paneelen oder Holzfußböden geeignet. Ebenso kann LEINÖLWACHS auch auf Steinfliesen oder Schieferplatten zum Einsatz kommen.
LEINÖLWACHS hinterlässt eine seidenmatte, wasserabweisende Oberfläche, die sich sehr gut mit einer schwachen Lauge aus Leinölseife und Wasser abwaschen lässt.

LEINÖLWACHS braucht ca. 1 Woche zur Aushärtung. Harzhaltige Bereiche auf Holz, wie z.B. Äste, können die Trocknungszeit punktuell verlängern. Nicht zuletzt deswegen ist LEINÖLWACHS immer sehr dünn aufzutragen.
Bedenken Sie bitte, dass es sich um eine Innenfarbe handelt: Deshalb streichen Sie LEINÖLWACHS besser nicht im Aussenbereich, da durch fehlende Moos-, Pilz – und Schimmelhemmer ein schneller Bewuchs mit solchen organischen Stoffen zu erwarten ist.

Streichen Sie mit LEINÖLWACHS keine Flächen, die bereits frisch geölt oder mit einer anderen Art von Beschichtung wie Lasur oder Farbe versehen sind. Für dieses Produkt muss eine Saugfähigkeit im Trägermaterial gegeben sein.

Falls Sie alte Lacke mit z.B. einem Spotheater abtragen wollen: Farben von vor 30 Jahren und früher haben bisweilen Blei enthalten. Beim Abtragen solcher Farbschichten wird das Blei mit herausgelöst. Wenn Sie LEINÖLWACHS farblos auf alte Lacke vorstreichen, ehe ein Spotheater zum Einsatz kommt, werden diese giftigen Dämpfe unterbunden.
Wachslasur_Farbtoene

Vor der Verarbeitung

Während der Verarbeitung

Reinigung

Aufbewahrung/Lagerung

Auf unbehandeltem oder abgeschliffenen Holz, beginnen Sie zunächst mit der Reinigung des Holzes. Hier eignet sich grundsätzlich Wasser mit etwas Spülmittel, um Staub oder Fette aus dem Holz zu lösen.

Lassen Sie das Holz einige Stunden trocknen, nachdem Sie die Oberfläche abgewaschen haben. Holz muss vor einer Behandlung mit einem Anstrich, egal welcher Art, trocken sein.

Wachslasur bzw. Leinölwachs ist recht zäh. Sie dürfen, bevor Sie mit dem Anstrich beginnen, das Gebinde gerne in ein warmes Wasserbad stellen, um die Fließfähigkeit zu verbessern.

Meiden Sie daher auch Anstriche in kalten und/oder sehr feuchten Räumen. Eine Raumtemperatur von 20°C oder mehr ist ideal.

Verwenden Sie zum späteren Auftragen der Wachslasur einen Schwamm, einem Lappen oder evtl. auch einen Pinsel.
Um Farbabweichungen zu verhindern, streichen Sie mit Farbe aus der gleichen Charge, oder mischen Sie alte und neue Chargen.

Streichen Sie größere Flächen (Wände/Paneele/Holzfußboden) zu Ende, ohne die Gebinde mitten im Streichvorgang zu wechseln. Ein Gebindewechsel ist sonst an einer Brettkante empfehlenswert, jedoch nicht in der Mitte des Bretts.

Streichen Sie die Wachslasur/Leinölwachs niemals dick sondern sparsam. Ein Liter reicht für 30-40qm. Diese Fläche sollten Sie bei richtiger Verarbeitung auch erreichen.

Die Wachslasur wird in den meisten Fällen nur 1x gestrichen. Lediglich sehr stark ausgetrocknetes, saugfähiges Holz wird u.U. 2x gestrichen.

Ein Zwischenschliff ist für Gewöhnlich nicht nötig bzw. sollte in den meisten Fällen vermieden werden. Wenn sich jedoch Holzfasern aufgerichtet haben, können diese mit Flies oder sehr feinem Schleifpapier nach der Aushärtung geglättet werden.
Arbeitsgeräte, wie z.B. Pinsel, Schwämme oder Lappen sollten zügig nach Benutzung mit einer Seifenlösung bzw. Leinölseife ausgewaschen werden. Lassen Sie diese Werkzeuge, insbesondere Lappen und Schwämme ungereinigt nicht unbeaufsichtigt liegen:
wie bei vielen anderen leinölbasierenden Produkten besteht auch hier ein Risiko der Selbstentzündung!

Legen Sie solche Arbeitsgeräte nach Benutzung gerne ins Wasser oder eine geschlossene Metalldose. Nicht mehr verwendete Lappen dürfen auch gerne kontrolliert verbrannt werden.
Lagern Sie die Farbe stets frostfrei.

Ist das Gebinde bereits angebrochen, verschließen Sie den Deckel sorgfältig und stellen das Gebinde kopfüber ab. Sollten Sie viel Luft in der Dose haben, füllen Sie die Restfarbe in ein kleineres Gebinde um.

Ein unangebrochenes Gebinde kann ca. 2 Jahre frostfrei gelagert werden. Angebrochene Farbe hält in der Dose kürzer, da sich dann mehr Luft in der Dose befindet. Sonst, wie oben beschrieben, Farbe in kleinere Gebinde umfüllen.

Schnellübersicht Leinölwachs / Wachslasur


Etwas längere Trocknungszeiten, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach 24-48 Std. staubtrocken, nach 3-10 Tagen durchgetrocknet (abhängig von der Raumtemperatur und Luftfeuchte).

Hohe Farbintensität über die gesamte Standzeit. Lediglich weiße Wachslasur kann tendenziell gilben, wenn der Raum wenig Tageslicht bekommt und/oder gestrichene Bereiche durch Bilder oder Teppiche verdeckt wurden. Gegilbte Flächen werden wieder weiß, wenn sie Tageslicht erreicht (Teppich oder Bild für einige Tage entfernen).

Robuste Oberfläche gegen stumpfe Einwirkung. Daher auch sehr gut für Holzböden geeignet, wo ein lasierender Anstrich gewünscht wird. Kein Abblättern, da Wachse dauerelastisch sind.

Lasierend
Bei Neuanstrichen auf neuem Holz reicht ein Anstrich. Die Maserung bleibt erhalten. Sehr trockenes Holz wird evtl. 2x gestrichen.

Technische Daten:
Ergiebigkeit: 30-40 qm pro Liter und Anstrich, je nach Untergrund
Glanzwert: Matt (15)

Enthält Leinöl (entschleimt + gekocht), Bienenwachs, Pigment
Wann ist die Wachslasur empfehlenswert?

Diese rein biologische Lasur eignet sich hervorragend für jegliche Bereiche aus Holz im Innenbereich. Das umfasst sämtliche verbaute Bereiche wie Holzwände und Paneele, Fensterrahmen, Fußleisten, Türzargen und -blätter und vor allem Möbel sowie Holzfußböden.

In Schweden werden auch Küchenmöbel sehr gerne mit der Wachslasur gestrichen. Da sie frei von Konservierungsstoffen ist (enthalten in den vermeintlich gesunden wasserbasierenden Anstrichen), sind Kontakte zur Haut oder zu Lebensmitteln neutral und unkritisch.

Auch als Sperrschicht eignet sich die Wachslasur sehr gut, wenn z.B. alte Holzschichten mittels Spotheater abgetragen werden sollen. Evtl. Giftstoffe, die in Farben aus den 60er-80er Jahren nicht unüblich waren, werden somit am Austreten gehindert.

Die Farbe bietet eine harte, robuste Oberfläche.

ACHTUNG: Nicht auf bestehende Lasur- oder Farbanstriche streichen.

Zu bedenken:
Streichen Sie die Wachslasur nur dort, wo direkter Holzkontakt besteht. Die Wachslasur muss ins Holz einziehen können. Lediglich bei der Farbentfernung alter Farbschichten (siehe oben) wird die farblose Wachslasur auch mal auf die zu entfernende Altfarbe gestrichen. in diesem Fall jedoch nicht als Dauerbeschichtung sondern als Sperre gegen giftige Ausdünstungen.

Nicht alle Holzarten sind gleich zu streichen. Bei frischen Hölzern mit großer Dichte (sibirische Lärche, Harthölzer, Tropenhölzer) ist die Verbindung zwischen Farben/Lasuren und Holz suboptimal. Lassen Sie solche Hölzer zunächst für einen längeren Zeitraum unbehandelt.
Weitere Informationen finden Sie hier: technisches Datenblatt Wachslasur / Leinölwachs
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